Ein Ort der Kontemplation

Der Garten des Wandels ist eine Manifestation des Seins, des Werdens und der Dynamik des Lebens,
ein harmonischer Ort als Weg zur inneren Ruhe.
Eine Komposition aus traditionellen Gärten, einer für alle ungewissen Zukunft und Konzeptkunst.
patsec im Dezember 2016

Der Weg zur  Realisierung

Der Garten des Wandels wurde von 2010 bis 2013 von patsec konzeptioniert und 2013 vom Gemeinderat für eine Realisierung im Reichartshausener Naturfriedhof "Ruhehain unter den Eichen" genehmigt.

Hier sehen Sie den Weg der Umsetzung von 2013-2016. 

Ausführung und Bauleitung Patrick "patsec" Eckert, planet patsec.

Beteiligte Firmen: planet patsec, Ökologische Bauelemente Ernst, Emil Eckert, Bauhof Reichartshausen

Zum Lesen der Presseartikel klicken Sie auf die Vorschaubildchen:

Presseartikel 1 zum Garten des Wandels (PDF) Presseartikel 2 zum Garten des Wandels (PDF) Presseartikel 3 zum Garten des Wandels (PDF) Presseartikel 4 zum Garten des Wandels (PDF) Presseartikel 5 zum Garten des Wandels (PDF)
Der Weg der Umsetzung – Bild 1
Der Weg der Umsetzung – Bild 2
Der Weg der Umsetzung – Bild 3
Der Weg der Umsetzung – Bild 4
Der Weg der Umsetzung – Bild 5
Der Weg der Umsetzung – Bild 6
Der Weg der Umsetzung – Bild 7
Der Weg der Umsetzung – Bild 8
Der Weg der Umsetzung – Bild 9
Der Weg der Umsetzung – Bild 10
Der Weg der Umsetzung – Bild 11
Der Weg der Umsetzung – Bild 12
Der Weg der Umsetzung – Bild 13
Der Weg der Umsetzung – Bild 14
Der Weg der Umsetzung – Bild 15
Der Weg der Umsetzung – Bild 16
Der Weg der Umsetzung – Bild 17
Der Weg der Umsetzung – Bild 18
Der Weg der Umsetzung – Bild 19
Der Weg der Umsetzung – Bild 20
Der Weg der Umsetzung – Bild 21
Der Weg der Umsetzung – Bild 22
Der Weg der Umsetzung – Bild 23
Der Weg der Umsetzung – Bild 24
Der Weg der Umsetzung – Bild 25
Der Weg der Umsetzung – Bild 26
Der Weg der Umsetzung – Bild 27
Der Weg der Umsetzung – Bild 28
Der Weg der Umsetzung – Bild 29
Der Weg der Umsetzung – Bild 30
Der Weg der Umsetzung – Bild 31
Der Weg der Umsetzung – Bild 32
Der Weg der Umsetzung – Bild 33
Der Weg der Umsetzung – Bild 34
Der Weg der Umsetzung – Bild 35
Der Weg der Umsetzung – Bild 36
Der Weg der Umsetzung – Bild 37
Der Weg der Umsetzung – Bild 38
Der Weg der Umsetzung – Bild 39
Der Weg der Umsetzung – Bild 40
Der Weg der Umsetzung – Bild 41
Der Weg der Umsetzung – Bild 42
Der Weg der Umsetzung – Bild 43
Der Weg der Umsetzung – Bild 44
Der Weg der Umsetzung – Bild 45
Der Weg der Umsetzung – Bild 46
Der Weg der Umsetzung – Bild 47
Der Weg der Umsetzung – Bild 48
Der Weg der Umsetzung – Bild 49
Der Weg der Umsetzung – Bild 50
Der Weg der Umsetzung – Bild 51
Der Weg der Umsetzung – Bild 52
Der Weg der Umsetzung – Bild 53
Der Weg der Umsetzung – Bild 54
Der Weg der Umsetzung – Bild 55
Der Weg der Umsetzung – Bild 56
Der Weg der Umsetzung – Bild 57
Der Weg der Umsetzung – Bild 58
Der Weg der Umsetzung – Bild 59
Der Weg der Umsetzung – Bild 60
Der Weg der Umsetzung – Bild 61
Der Weg der Umsetzung – Bild 62
Der Weg der Umsetzung – Bild 63
Der Weg der Umsetzung – Bild 64
Der Weg der Umsetzung – Bild 65
Der Weg der Umsetzung – Bild 66
Der Weg der Umsetzung – Bild 67
Der Weg der Umsetzung – Bild 68
Der Weg der Umsetzung – Bild 69
Der Weg der Umsetzung – Bild 70
Der Weg der Umsetzung – Bild 71
Der Weg der Umsetzung – Bild 72
Der Weg der Umsetzung – Bild 73
Der Weg der Umsetzung – Bild 74
Der Weg der Umsetzung – Bild 75
Der Weg der Umsetzung – Bild 76
Der Weg der Umsetzung – Bild 77
Der Weg der Umsetzung – Bild 78
Der Weg der Umsetzung – Bild 79
Der Weg der Umsetzung – Bild 80
Der Weg der Umsetzung – Bild 81
Der Weg der Umsetzung – Bild 82
Der Weg der Umsetzung – Bild 83
Der Weg der Umsetzung – Bild 84
Der Weg der Umsetzung – Bild 85
Der Weg der Umsetzung – Bild 86
Der Weg der Umsetzung – Bild 87
Der Weg der Umsetzung – Bild 88
Der Weg der Umsetzung – Bild 89
Der Weg der Umsetzung – Bild 90
Der Weg der Umsetzung – Bild 91
Der Weg der Umsetzung – Bild 92
Der Weg der Umsetzung – Bild 93
Der Weg der Umsetzung – Bild 94
Der Weg der Umsetzung – Bild 95
Der Weg der Umsetzung – Bild 96
Der Weg der Umsetzung – Bild 97
Der Weg der Umsetzung – Bild 98
Der Weg der Umsetzung – Bild 99
Der Weg der Umsetzung – Bild 100
Der Weg der Umsetzung – Bild 101
Der Weg der Umsetzung – Bild 102
Der Weg der Umsetzung – Bild 103
Der Weg der Umsetzung – Bild 104
Der Weg der Umsetzung – Bild 105
Der Weg der Umsetzung – Bild 106
Der Weg der Umsetzung – Bild 107
Der Weg der Umsetzung – Bild 108
Der Weg der Umsetzung – Bild 109
Der Weg der Umsetzung – Bild 110
Der Weg der Umsetzung – Bild 111
Der Weg der Umsetzung – Bild 112
Der Weg der Umsetzung – Bild 113
Der Weg der Umsetzung – Bild 114
Der Weg der Umsetzung – Bild 115

Der Garten des Wandels für eine Zeit des Stillstands

Gott schläft im Stein, atmet durch die Pflanze, träumt im Tier und erwacht im Menschen.

Die natürliche Ordnung ist harmonisch und heil. Die Heiligkeit des natürlichen Prinzips ist religions- oder kulturunabhängig, denn es durchdringt die gesamte Welt. Die Ursprache der Geometrie ist allumfassend und ihre grundlegenden Körper und Formen die Bausteine unserer Realität. Alle Religionen schöpfen ihre eigene Symbolik aus diesem reichen Fundus des Faktischen. Immer gleiche, fraktale Architektur findet sich im Großen, wie im Kleinen, im Außen wie im Innen.

Diese unbewussten Muster der Seele verbinden menschliche und göttliche Strukturen, bringen Einklang und Ruhe. Die heilige Geometrie entsteht aus sich selbst heraus, ist von je her permanent anwesend in allem Natürlichen, uns Umgebenden.

Unser Leben beginnt in der Mutter, gedeiht im eigenen Zentrum, dem Nabel der Welt, es wächst der Weltenbaum. Die Lebenskreise teilen sich in der Befruchtung, werden mehr, entfalten sich, gewinnen Stabilität. Über die Sicherheiten hinaus dehnt sich das eigene Leben aus, hinaus in Erfahrung, Raum, Entwicklung. Bis an den Rand, die eigene Endlichkeit, geht unsere Lebensreise.

So kehren wir wie Alles nach den Gezeiten zurück zum Anfang, das Laub fällt, wieder in den Kreislauf, über Generationen hinweg. Ein Gesetz.

Hierbei entsteht die Analogie zum Leben und Sterben, denn alles ist in betriebsamer Dynamik. Bis wir uns besinnen, unsere Mitte suchen und zu uns finden. Hier beginnt die Reflexion, der Wandel und die Neuausrichtung.

Geerdet auf das Schlichte erkennen wir die Besonderheit unseres eigenen Daseins. Mit der eigenen Perspektivänderung gelingt es uns so, die uns umgebende Welt anders zu sehen ohne uns selbst zu verlieren.

Die Symbolik des Gartens

Der Garten des Wandels veranschaulicht in seiner Konzeption das Sein und Werden des Menschen, ebenso wie den immer anwesenden Moment des Sterbens und Vergehens.

Weltenbaum Ginkgo biloba (300 Mio. Jahre alt)

Im Zentrum steht der ursprünglich germanisch keltische Weltenbaum als Symbol für Werden und Vergehen und den ewigen Kreislauf. Er ist damit die Verkörperung der Schöpfung als Gesamtes, der als Weltenachse auf wundersame Art alle Ebenen des Seins miteinander verbindet. 

Als Ginkgo steht dieses Zentrum auch für Fruchtbarkeit, ein langes Leben, Hoffnung & Unbesiegbarkeit.

Als Kultbaum im fernen Ostasien gilt er bis heute als hochheilsam und von Geist beseelt.

Dieses Baumes Blatt, der von Osten meinem Garten anvertraut, gibt geheimen Sinn zu kosten, wie's dem Wissenden erbaut.  Goethe 1815

Rundbank und Innenkreis des Steinpflasters

Eine Analogie zur Tradition in früheren Ortskernen, ein Ort des Rückzugs und der Begegnung, basierend auf dem Thing und späteren Centwesen.

Als gleichschenkliges Dreieck angelegte Stelen

Die göttliche Drei, als Symbol für die dreifältige Natur des Universums und Vollkommenheit. Sie geben gleichwohl Stabilität im Leben und werden zu Wegweisern im Sterben. Die Stelen gehen hervor aus den Wurzeln des Weltenbaumes, den drei Nornen, den Schicksalsgöttinnen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Symbole der Stelen

Die drei Quellen des Weltenbaumes sind das Urwerden, die Lebenskraft, sowie die Weisheit. Die drei Nornen versorgen ihn mit heiligem Wasser, schenken stets neue Lebenskraft, so dass sich dieser immer wieder erneuert und im Wandel zum Sinnbild der Unsterblichkeit der Seele wird.

Die Schale steht für Mutter, Urwerden und die Schöpfung (Urd)

Der Kreis steht für die Sonne und Lebenskraft  (Werdandi)

Das Dreieck steht für die göttliche Sphäre und  Weisheit (Skuld)

Kleine Stele mit Vogelfigur „Munin“

Schutztier und Begleiter ins Jenseits des südgermanischen Gottes Wodan blickt dem Kommenden entgegen, schaut nach Osten zu aufgehenden Sonne und ist anwesend bei jedem Sonnenuntergang. Ein Symbol der Erinnerung.

Einfriedung, und erhabene Steine mit eingelassenen Bänken

Die Bänke stellen das Fraktal zum inneren Dreieck dar und formen daher das nächst größere Dreieck, welches den Garten umgibt. Die erhabenen Steine formen die insgesamt 6 Tage der Schöpfung ab und symbolisieren somit den Akt des Werdens des Kosmos (das Hagal). Die Gesamtkomposition soll ein harmonischer Ort als Weg zur inneren Ruhe sein.

Der Garten des Wandels ist eine Manifestation des Seins, des Werdens und der Dynamik des Lebens.      

Eine Komposition aus traditionellen Gärten, einer für alle ungewissen Zukunft und Konzeptkunst.

patsec im Dezember 2016

Sich ergebendes Dreieck aus den Kreisen, Sitzbänke und Stelen

Sich ergebendes Dreieck aus

den Kreisen,  Sitzbänke und 

Stelen.

Die sich ergebenden Kreisformen aus den 4 Strukturen des Gartens

Die sich ergebenden Kreisformen aus den 4Strukturen des Gartens.

Die Entfaltung der Energie in der Geometrie

Verweilen Sie an diesem Ort und spüren Sie die Entfaltung der Energie in der Geometrie.

Das Hagal, die Dreifaltigkeit, das Kleine im Großen

Entflochten erkennbar, das Hagal, die Dreifaltigkeit, das Kleine im Großen.

Weitere Details lesen Sie hier: PDF Datei

Das Hexagon


Die drei Doppelkreise der Dreifaltigkeit
Die göttliche Dreifaltigkeit ist definiert als ein Gott in drei Personen.

Numerisch ausgedrückt bedeutet dies die Zah­len 1 und 3.

Im Hexagon können wir drei Doppeldreiecke als Symbol der Vollkommenheit der drei Personen durch Spiegelung ihres Selbstseins erkennen. Allen gemeinsam ist der Mittelpunkt.​

Das Auge Gottes

Das Dreieck ist ein Symbol der "Dreieinigkeit Gottes" ... in der Mitte das Auge - Sinnbild "Einer Persönlichkeit" des
Gottwesens. Mit der besonders gleichmäßigen Anordnung kann man leicht visuell erfahren, warum das Dreieck auch mit dem “Auge Gottes” verbunden werden kann. Vergrößert man den Kreis, wird er zum Allumfassenden und verkleinert man den Kreis, wird er zum Mikrokosmos. Man hat den Eindruck der Pupille eines Auges im Dreieck.

Auch in der Bibel erscheint das Auge als Symbol der Wachsamkeit, Allwissenheit und behütenden Allgegenwart
Gottes.

Augen auf den Flügeln der Seraphim und Cherubim deuten auf deren durchdringende Erkenntnisfähigkeit. Die nachweislich früheste Darstellung des Auges Gottes in einem Dreieck findet sich auf einer Medaille von Charles II. von England aus dem Jahre 1660. In der Folge wird das Auge Gottes mit und ohne Dreieck sozusagen allgegenwärtig.


Das Auge in einem umschließenden Dreieck ist der Versuch, die göttliche Dreifaltigkeit bildlich darzustellen und
symbolisiert hierbei das väterlich wachende „Allsehende Auge Gottes“.
Das Vaterauge findet enorme Verbreitung in Kirchen, deren Fenstern, im Herrgottswinkel oder Familienaltar.
Nach dem „Auge Gottes“ wurde auch die Kapelle „Auge Gottes“ im Siebengebirge benannt. In München befindet
sich ein ehemaliges Kloster, das ein überdimensionales Auge über dem Portal zeigt (Templer Kloster Giesing).
Zusätzlich zu der christlichen Deutung des Symbols, gibt es auch Versuche eine Synthese christlicher und kabbalistischer Vorstellungen in der trinitarischen Gottheit darzustellen, wie zum Beispiel auf der Lehrtafel der Prinzessin Antonia in der Dreifaltigkeitskirche zu Bad Teinach.

Weitere Details lesen Sie hier.

Der Garten des Wandels ist ein patsec Konzeptkunstwerk 2010-1018

in 74934 Reichartshausen, Baden-Württemberg, Deutschland